12. Praios 1017 BF
Ich erreiche Greifenfurt am späten Nachmittag und es sieht genauso aus wie auf dem Gemälde. Die Stadt ist größtenteils zerstört, überall sind Handwerker am Wiederaufbau und ich mache mich auf die Suche nach einem Gasthaus. Ein hölzernes Schild zeigt einen Stier und ich sehe wie einige Soldaten in die Schänke gehen. Soraya überlasse ich einem Stallburschen und betrete die Gaststube. Selbst die Tür hat schon bessere Zeiten gesehen. Es riecht stickig nach Fusel und Bier und die Stube sitzt voll von Soldaten. Die Wirtin begrüßt mich jedoch freundlich und bietet mir einen Schlafplatz im Schlafsaal an. Mir ist es recht und ich setze mich mit in die Stube und esse und trinke erstmal ordentlich. Es dauert nicht lange, dass sich ein feuchtfröhlicher Abend entwickelt. Als es zu später Stunde recht voll ist, richten sich die meisten Augenpaare auf mich und es wird ein Ruf nach der Tairach-Taufe laut für die "neue". Dass sie mich meinen ist offensichtlich und ehe ich mich versehe, bringt mir die Wirtin lachend einen Orkschädel mit etwas recht scharf Riechendem darin. Die ganze Stube ruft im Chor "Tairach-Taufe, Tairach-Taufe!!" und erwartungsvoll warten sie bis ich ansetze und das Gesöff hinunter kippe. Ein brennender Schnaps mit allerlei seltsamen Gewürzen drin, rinnt mir heiß die Kehle herunter, doch trinke ich es tapfer in einem Zug leer ohne mich übergeben zu müssen. Ich spüre wie mir die Hitze in den Kopf schießt und krachend knalle ich den Schädel leer zurück auf den Tisch. Ein Jubel geht durch die Schänke und doch sehe ich einige enttäuschte Gesichter, die angenommen haben, dass ich die Taufe nicht überstehe ohne alles wieder rauszureihern.
Genug des Alkohols für diesen Abend, raffe ich mich wankend auf und falle erschöpft auf mein Schlaflager.
Mein Name ist Yamira saba Shanya al Kira! Mein Leben soll nicht in Vergessenheit geraten, denn ich bin zu Größerem erkoren, sonst säße ich bereits an Rondras Tafel. Doch werde ich erst von Dere gehen, wenn meine Aufgabe erfüllt ist. Somit schreibe ich nieder was mir widerfährt, damit meine Taten weitererzählt werden und ich als Heldin ewig weiterlebe...
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Sonntag, 19. Juli 2015
Ardos Nachricht
8.Praios 1017 BF
Ich habe mich entschieden. Ich werde die Familie Arres doch aufsuchen, sonst würde ich keine Ruhe finden, wenn ich schon mal hier oben bin.
Schon als ich in den Hof reite, fällt mir auf wie ruhig es ist. Die Hausdame empfängt mich und teilt mir mit, dass der Hausherr nicht zugegen ist. Als sie erfährt, dass ich eine Gefährtin von Ardo bin, bittet sie mich kurz zu warten und eilt davon. Sie kommt zurück mit einem Brief. Es ist eine Nachricht von Ardo an seine Eltern. Schon während ich lese, merke ich wie jegliche Farbe aus meinem Gesicht weicht und ich mich zwingen muss standhaft und unberührt zu wirken. Wortlos gebe ich ihr den Brief zurück, danke ihr freundlich und mache mich zügig auf das Anwesen zu verlassen.
Als ich Wehrheim verlasse, kann ich die Tränen nicht zurückhalten. Sie haben ihm alles genommen. Seinen Rang, seinen Titel, seine Insignien und haben ihn aus der Kirche verbannt. Doch das Schlimmste ist das Urteil. Er wurde für schuldig befunden! Zur Strafe schicken sie ihn zur Acheburg um zu sühnen und seinen Fehler wieder gut zu machen. Wenn die Göttin ihm gewogen ist, so wird er gesund zurückkehren und seine Ehre wieder erlangen. Doch dieses Götterurteil ist reiner Wahnsinn! Niemals wird er lebend von dort zurückkehren. Diese Irrsinnigen! Warum hat Ayla keine Gnade walten lassen?! Sie haben ihn in den sicheren Tod geschickt!
Herrin Rondra, beschütze ihn. Lass ihn am Leben sein, ich bitte dich! Er hat doch nichts Falsches getan. Er glaubte doch nur an die Ehre und den Schwur, den von Riebeshof einst geleistet hat. Nimm mir nicht erneut einen weiteren Menschen, an dem mir etwas liegt!
Niedergeschlagen reite ich weiter nach Greifenfurt, mit dem Wissen Ardo niemals wieder zu sehen, aber mit einem kleinen Funken Hoffnung mich zu irren.
Ich habe mich entschieden. Ich werde die Familie Arres doch aufsuchen, sonst würde ich keine Ruhe finden, wenn ich schon mal hier oben bin.
Schon als ich in den Hof reite, fällt mir auf wie ruhig es ist. Die Hausdame empfängt mich und teilt mir mit, dass der Hausherr nicht zugegen ist. Als sie erfährt, dass ich eine Gefährtin von Ardo bin, bittet sie mich kurz zu warten und eilt davon. Sie kommt zurück mit einem Brief. Es ist eine Nachricht von Ardo an seine Eltern. Schon während ich lese, merke ich wie jegliche Farbe aus meinem Gesicht weicht und ich mich zwingen muss standhaft und unberührt zu wirken. Wortlos gebe ich ihr den Brief zurück, danke ihr freundlich und mache mich zügig auf das Anwesen zu verlassen.
Als ich Wehrheim verlasse, kann ich die Tränen nicht zurückhalten. Sie haben ihm alles genommen. Seinen Rang, seinen Titel, seine Insignien und haben ihn aus der Kirche verbannt. Doch das Schlimmste ist das Urteil. Er wurde für schuldig befunden! Zur Strafe schicken sie ihn zur Acheburg um zu sühnen und seinen Fehler wieder gut zu machen. Wenn die Göttin ihm gewogen ist, so wird er gesund zurückkehren und seine Ehre wieder erlangen. Doch dieses Götterurteil ist reiner Wahnsinn! Niemals wird er lebend von dort zurückkehren. Diese Irrsinnigen! Warum hat Ayla keine Gnade walten lassen?! Sie haben ihn in den sicheren Tod geschickt!
Herrin Rondra, beschütze ihn. Lass ihn am Leben sein, ich bitte dich! Er hat doch nichts Falsches getan. Er glaubte doch nur an die Ehre und den Schwur, den von Riebeshof einst geleistet hat. Nimm mir nicht erneut einen weiteren Menschen, an dem mir etwas liegt!
Niedergeschlagen reite ich weiter nach Greifenfurt, mit dem Wissen Ardo niemals wieder zu sehen, aber mit einem kleinen Funken Hoffnung mich zu irren.
Der Weg nach Greifenfurt
6. Praios 1017 BF
Kurz bevor ich aufbrach, kam nochmals ein Bote mit einer Nachtricht von Ragnar. Er zieht ebenfalls nach Greifenfurt. Also werden wir sicherlich wieder alle gerufen. Ich verstehe es zwar noch nicht, aber unsere Schicksale sind gemeinsam verknüpft, unser Weg scheint derselbe zu sein, den die Götter vorherbestimmt haben.
Die namenlosen Tage habe ich in Gareth verbracht. Immernoch eine zu große zu dreckigen Stadt im Sommer. Auf dem Weg nach Greifenfurt, werde ich in Wehrheim Ardos Vater aufsuchen. Er sollte mir sagen können, was mittlerweile geschehen ist und ob er immernoch in Haft sitzt. Vielleicht ist er ja mittlerweile frei und ebenfalls auf dem Weg nach Greifenfurt. Ob sein Vater mich überhaupt empfängt? Wenn er denn überhaupt zugegen ist. Hoffentlich hat er keine schlechten Nachrichten. Muss schwer sein für einen Vater. Erst das Altern seines Sohnes, dann wird er auch noch in Ketten gesetzt. Das verletzt selbst eine harte Kämpferseele, wenn es um die Familie geht. Und erst Ardos Mutter, sie wird vor Sorge vergehen. Wissen sie überhaupt davon? Ich werde immer unsicherer ob ich nicht doch direkt nach Greifenfurt reiten soll. Eigentlich geht mich das alles ja Garnichts an. Morgen müsste ich in Wehrheim ankommen. Ich werde mir ein Gasthaus suchen und nochmal eine Nacht darüber schlafen.
Kurz bevor ich aufbrach, kam nochmals ein Bote mit einer Nachtricht von Ragnar. Er zieht ebenfalls nach Greifenfurt. Also werden wir sicherlich wieder alle gerufen. Ich verstehe es zwar noch nicht, aber unsere Schicksale sind gemeinsam verknüpft, unser Weg scheint derselbe zu sein, den die Götter vorherbestimmt haben.
Die namenlosen Tage habe ich in Gareth verbracht. Immernoch eine zu große zu dreckigen Stadt im Sommer. Auf dem Weg nach Greifenfurt, werde ich in Wehrheim Ardos Vater aufsuchen. Er sollte mir sagen können, was mittlerweile geschehen ist und ob er immernoch in Haft sitzt. Vielleicht ist er ja mittlerweile frei und ebenfalls auf dem Weg nach Greifenfurt. Ob sein Vater mich überhaupt empfängt? Wenn er denn überhaupt zugegen ist. Hoffentlich hat er keine schlechten Nachrichten. Muss schwer sein für einen Vater. Erst das Altern seines Sohnes, dann wird er auch noch in Ketten gesetzt. Das verletzt selbst eine harte Kämpferseele, wenn es um die Familie geht. Und erst Ardos Mutter, sie wird vor Sorge vergehen. Wissen sie überhaupt davon? Ich werde immer unsicherer ob ich nicht doch direkt nach Greifenfurt reiten soll. Eigentlich geht mich das alles ja Garnichts an. Morgen müsste ich in Wehrheim ankommen. Ich werde mir ein Gasthaus suchen und nochmal eine Nacht darüber schlafen.
Das Gemälde
12. Ingerimm 1016 BF
Eines Abends sitze ich bei Manila in der Gaststube und denke über vergangene Dinge nach. Ob Ardo mittlerweile freigelassen wurde? Gedankenverloren starre ich auf das alte Gemälde, das mir genau gegenüber hängt. Es zeigt eine Karawane, die durch die Wüste Khom zieht, während dort die Praiosscheibe langsam untergeht. Ein faszinierendes Bild, denn es hat die Weite der Wüste perfekt eingefangen und mir ist diese Weite nur zu gut bekannt. Ich trinke noch einen Schluck Dattelwein, doch als ich wieder aufblicke, hat sich das Bild leicht verändert. Die Karawane hat sich weiter entfernt, der Sand bewegt sich im Wind der Wüste und ich sehe einige Khomgeier in der Ferne kreisen. Dann verschwimmt die Szene vor meinen Augen. Farben ändern sich und es entsteht ein völlig neues Bild. Ich erkenne eine belebte Straße einer Stadt. Die Bauten sind keinesfalls tulamidisch, sondern eher mittelreichisch.
Diese Stadt befindet sich scheinbar im Wiederaufbau. Es sind viele Handwerker zu sehen, die an den zahlreichen Häusern Reparaturen vornehmen.
Dann erscheint plötzlich eine Gruppe Mönche auf der Strasse. Sie haben alle rotbraune Kutten an und gehen langsam und gebeugt. Dann tritt einer von ihnen vor und blickt mir direkt in die Augen. Er winkt mir zu und spricht dann mit einer tiefen Stimme:"Du wirst hier gebraucht!". Dann verschwindet die Szene wieder und zeigt nach einiger Zeit wieder das altbekannte Bild mit der Wüste und den Kamelen.
Ungläubig trete ich auf das Bild zu. Kein anderer in der Schänke scheint diese Veränderung bemerkt zu haben. Als ich auf eine Plakette am unteren Rand des Bildes schaue, auf der normalerweise der Titel des Bildes steht, sehe ich dort das Wort "Greifenfurt", bevor auch das verschwindet und in tulamidischer Schrift den richtigen Titel des Bildes zeigt "Wind in der Wüste"
Es ist ein Wink, wie damals auf Burg Silz bei Naheniel. Die Götter weisen mir meinen Weg. Ich werde morgen mit meinen Reisevorbereitungen beginnen.
Eines Abends sitze ich bei Manila in der Gaststube und denke über vergangene Dinge nach. Ob Ardo mittlerweile freigelassen wurde? Gedankenverloren starre ich auf das alte Gemälde, das mir genau gegenüber hängt. Es zeigt eine Karawane, die durch die Wüste Khom zieht, während dort die Praiosscheibe langsam untergeht. Ein faszinierendes Bild, denn es hat die Weite der Wüste perfekt eingefangen und mir ist diese Weite nur zu gut bekannt. Ich trinke noch einen Schluck Dattelwein, doch als ich wieder aufblicke, hat sich das Bild leicht verändert. Die Karawane hat sich weiter entfernt, der Sand bewegt sich im Wind der Wüste und ich sehe einige Khomgeier in der Ferne kreisen. Dann verschwimmt die Szene vor meinen Augen. Farben ändern sich und es entsteht ein völlig neues Bild. Ich erkenne eine belebte Straße einer Stadt. Die Bauten sind keinesfalls tulamidisch, sondern eher mittelreichisch.
Diese Stadt befindet sich scheinbar im Wiederaufbau. Es sind viele Handwerker zu sehen, die an den zahlreichen Häusern Reparaturen vornehmen.
Dann erscheint plötzlich eine Gruppe Mönche auf der Strasse. Sie haben alle rotbraune Kutten an und gehen langsam und gebeugt. Dann tritt einer von ihnen vor und blickt mir direkt in die Augen. Er winkt mir zu und spricht dann mit einer tiefen Stimme:"Du wirst hier gebraucht!". Dann verschwindet die Szene wieder und zeigt nach einiger Zeit wieder das altbekannte Bild mit der Wüste und den Kamelen.
Ungläubig trete ich auf das Bild zu. Kein anderer in der Schänke scheint diese Veränderung bemerkt zu haben. Als ich auf eine Plakette am unteren Rand des Bildes schaue, auf der normalerweise der Titel des Bildes steht, sehe ich dort das Wort "Greifenfurt", bevor auch das verschwindet und in tulamidischer Schrift den richtigen Titel des Bildes zeigt "Wind in der Wüste"
Es ist ein Wink, wie damals auf Burg Silz bei Naheniel. Die Götter weisen mir meinen Weg. Ich werde morgen mit meinen Reisevorbereitungen beginnen.
Tarlisins Propaganda
17. Phex 1016 BF
Tarlisin hat sich meine Warnung sehr zu Herzen genommen und seinen Orden informiert. Er hatte sogar mit einem Schreiber des Aventurischen Boten ein Gespräch und er gab eine Anzeige auf, sich dem Orden der Grauen Stäbe anzuschließen im Kampf gegen die Bedrohung und Verführung durch schwarze Magie, Borbaradianertum und Dämonenkult.
Das hätte ich nicht von ihm erwartet, aber ich bin freudig überrascht, dass er mir glaubt und sofort alle Hebel in Bewegung setzt.
Ich hatte auch ein langes Gespräch mit ihm, ob ich den Grauen Stäben nicht auch beitreten soll, doch da ich dann natürlich auch einige Verpflichtungen eingehen müsste, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir uns inoffiziell helfen. Wenn er mich braucht, werde ich da sein, wann immer ich abkömmlich bin. Ich werde ihn jederzeit auf dem Laufenden halten und er hält mir ebenfalls den Rücken frei, was Ishar angeht und hält mich auf dem Laufenden was magische Umtriebe betrifft.
Ebenso hörte ich, dass das Schwert der Schwerter tot ist und Ayla von Schattengrund seine Nachfolgerin wird. Irgendwie seltsam, dass diese junge Geweihte, der wir selbst vor nicht allzu langer Zeit begegneten, nun so berühmt ist und soviel Macht besitzt.
Vor einigen Tagen kam ein Bote mit einem Brief von Ragnar. Ardo wurde in Rhodenstein festgesetzt, wegen der Freilassung des Erzvampirs. Wenn Rondra ihren Streiter wirklich liebt, so wird sie ihm Gnade gewähren und sie werden ihn wieder freilassen. Ich kann ihm von hier aus keine Hilfe sein. Es liegt in den Händen der Götter was sie entscheiden werden, doch bitte ich sie darum ihn zu verschonen.
Was Kaldrim wohl macht? Und sein seltsames Hautbild? Ragnar verweilt den Winter über in Baliho, hoffentlich verbirgt er wenigstens jetzt sein Auge, bevor er noch Ärger bekommt.
Tarlisin hat sich meine Warnung sehr zu Herzen genommen und seinen Orden informiert. Er hatte sogar mit einem Schreiber des Aventurischen Boten ein Gespräch und er gab eine Anzeige auf, sich dem Orden der Grauen Stäbe anzuschließen im Kampf gegen die Bedrohung und Verführung durch schwarze Magie, Borbaradianertum und Dämonenkult.
Das hätte ich nicht von ihm erwartet, aber ich bin freudig überrascht, dass er mir glaubt und sofort alle Hebel in Bewegung setzt.
Ich hatte auch ein langes Gespräch mit ihm, ob ich den Grauen Stäben nicht auch beitreten soll, doch da ich dann natürlich auch einige Verpflichtungen eingehen müsste, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir uns inoffiziell helfen. Wenn er mich braucht, werde ich da sein, wann immer ich abkömmlich bin. Ich werde ihn jederzeit auf dem Laufenden halten und er hält mir ebenfalls den Rücken frei, was Ishar angeht und hält mich auf dem Laufenden was magische Umtriebe betrifft.
Ebenso hörte ich, dass das Schwert der Schwerter tot ist und Ayla von Schattengrund seine Nachfolgerin wird. Irgendwie seltsam, dass diese junge Geweihte, der wir selbst vor nicht allzu langer Zeit begegneten, nun so berühmt ist und soviel Macht besitzt.
Vor einigen Tagen kam ein Bote mit einem Brief von Ragnar. Ardo wurde in Rhodenstein festgesetzt, wegen der Freilassung des Erzvampirs. Wenn Rondra ihren Streiter wirklich liebt, so wird sie ihm Gnade gewähren und sie werden ihn wieder freilassen. Ich kann ihm von hier aus keine Hilfe sein. Es liegt in den Händen der Götter was sie entscheiden werden, doch bitte ich sie darum ihn zu verschonen.
Was Kaldrim wohl macht? Und sein seltsames Hautbild? Ragnar verweilt den Winter über in Baliho, hoffentlich verbirgt er wenigstens jetzt sein Auge, bevor er noch Ärger bekommt.
Wieder daheim
28. Tsa 1016 BF
Noch zwei Tage bis zum großen Tsafest in Borba. Schon beim näher kommen, sehe ich meine alten Bekannten schwer beschäftigt umherwuseln.
Ich reite zielstrebig auf mein Haus zu, was in gutem Zustand zu sein scheint und werde misstrauisch beäugt. Manila kommt aus der Tür und schaut mich skeptisch an. Doch sie erkennt das Pferd, meine Rüstung, die nun wieder der alten gleicht, und starrt mich ungläubig an. Stammelnd kommt sie auf mich zu und umarmt mich heftig, als ich abgestiegen bin. Tränen laufen ihr über die Wangen und ich muss sie erst einmal beruhigen. Genau vor einem Jahr bin ich losgezogen und komme als alte Frau zurück. Meine Freunde sind entsetzt und es fällt mir nicht leicht ihnen eine einfache Erklärung zu geben ohne seine Rückkehr zu erwähnen. Ich erzähle ihnen von einer Mission gegen einen bösen Magus der die Zeit manipulieren konnte, doch von Borbarad sage ich nichts. Ich ziehe wieder in mein Haus ein und genieße die wohlige Wärme des Südens trotz der Jahreszeit. Endlich weg aus dem verschneiten Weiden.
Der Aufbau der Stadt geht gut voran und Tarlisin freut sich mich zu sehen. Viel zu berichten hat er allerdings nicht. Allerdings weiß er von einem Weißmagier, Rohezal vom Amboss und führender Kämpfer gegen den Borbaradianismus. Er gilt als einer der Verhüllten Meister. Es gibt sogar Leute die ihn für den wiedergeborenen Rohal halten, aber Tarlisin glaubt das sei Blödsinn. Allerdings sei er in seinem unsichtbaren Turm im Amboss nicht leicht zu finden. Naja wenigstens ein neuer Anhaltspunkt.
Doch plötzlich wird Tarlisin sehr ernst. Vor einigen Wochen seien hier einige Aranierinnen gewesen. Alle zu Pferd und schwer gerüstet mit einem Tigersymbol auf dem Banner. Eine der Frauen habe eine große Narbe auf der Wange gehabt. Sie haben eindringlich nach mir gefragt und sie hätten gehört ich solle hier leben. Tarlisin war das nicht ganz geheuer und er hat ihnen gesagt, dass er mich noch nie gesehen habe. Man habe ihm sogar Gold angeboten, wenn er wüsste wo ich sei. Tarlisin hat sie dann fort gejagt. Ich danke ihm vielmals und ziehe mich zurück.
Ishar saba Karimah, hast du mich also doch noch gefunden. Wenn du mich jagst, so soll es so sein, wir werden uns wiedersehen, doch dann wird es das letzte Mal sein, dass du irgendetwas siehst, das verspreche ich dir ! Kalter Hass steigt in mir auf und ich sehe ihr hämisches Gesicht, als sie triumphierend meiner Mutter den Kopf abschlägt, während mir die Tränen in die Augen steigen. Bei Rondra und ihrem Sohn Kor, ich werde dich töten sei dir dessen gewiss !
Noch zwei Tage bis zum großen Tsafest in Borba. Schon beim näher kommen, sehe ich meine alten Bekannten schwer beschäftigt umherwuseln.
Ich reite zielstrebig auf mein Haus zu, was in gutem Zustand zu sein scheint und werde misstrauisch beäugt. Manila kommt aus der Tür und schaut mich skeptisch an. Doch sie erkennt das Pferd, meine Rüstung, die nun wieder der alten gleicht, und starrt mich ungläubig an. Stammelnd kommt sie auf mich zu und umarmt mich heftig, als ich abgestiegen bin. Tränen laufen ihr über die Wangen und ich muss sie erst einmal beruhigen. Genau vor einem Jahr bin ich losgezogen und komme als alte Frau zurück. Meine Freunde sind entsetzt und es fällt mir nicht leicht ihnen eine einfache Erklärung zu geben ohne seine Rückkehr zu erwähnen. Ich erzähle ihnen von einer Mission gegen einen bösen Magus der die Zeit manipulieren konnte, doch von Borbarad sage ich nichts. Ich ziehe wieder in mein Haus ein und genieße die wohlige Wärme des Südens trotz der Jahreszeit. Endlich weg aus dem verschneiten Weiden.
Der Aufbau der Stadt geht gut voran und Tarlisin freut sich mich zu sehen. Viel zu berichten hat er allerdings nicht. Allerdings weiß er von einem Weißmagier, Rohezal vom Amboss und führender Kämpfer gegen den Borbaradianismus. Er gilt als einer der Verhüllten Meister. Es gibt sogar Leute die ihn für den wiedergeborenen Rohal halten, aber Tarlisin glaubt das sei Blödsinn. Allerdings sei er in seinem unsichtbaren Turm im Amboss nicht leicht zu finden. Naja wenigstens ein neuer Anhaltspunkt.
Doch plötzlich wird Tarlisin sehr ernst. Vor einigen Wochen seien hier einige Aranierinnen gewesen. Alle zu Pferd und schwer gerüstet mit einem Tigersymbol auf dem Banner. Eine der Frauen habe eine große Narbe auf der Wange gehabt. Sie haben eindringlich nach mir gefragt und sie hätten gehört ich solle hier leben. Tarlisin war das nicht ganz geheuer und er hat ihnen gesagt, dass er mich noch nie gesehen habe. Man habe ihm sogar Gold angeboten, wenn er wüsste wo ich sei. Tarlisin hat sie dann fort gejagt. Ich danke ihm vielmals und ziehe mich zurück.
Ishar saba Karimah, hast du mich also doch noch gefunden. Wenn du mich jagst, so soll es so sein, wir werden uns wiedersehen, doch dann wird es das letzte Mal sein, dass du irgendetwas siehst, das verspreche ich dir ! Kalter Hass steigt in mir auf und ich sehe ihr hämisches Gesicht, als sie triumphierend meiner Mutter den Kopf abschlägt, während mir die Tränen in die Augen steigen. Bei Rondra und ihrem Sohn Kor, ich werde dich töten sei dir dessen gewiss !
Kesselartefakte
23. Tsa 1016 BF
Kadil Okarim ist überrascht mich so schnell wiederzusehen, doch lädt er mich sofort ein, einige Tage bei ihm zu verbringen. Er ist bestürzt über meine Erzählungen und will sofort Maßnahmen ergreifen, damit man sich in der grauen Gilde dieses Themas annimmt. Allerdings ist er sich fast sicher, dass er auf sehr viel Unglauben stoßen wird. Borbarad wird seit Jahrhunderten für tot gehalten. Er selbst glaubt mir selbstverständlich, zuviel hat er schon mitbekommen.
Als er von dem Ritual mit dem Kessel erfährt, ist seine Neugier immens. Er will alles wissen, fertigt Zeichnungen an und wälzt Bücher. Viel kann er allerdings nicht zu dem Thema beitragen. Die Kessel sind eher Legenden als Wahrheit. 13 Stück soll es geben, wobei er nur einige wenige nach Namen kennt.
Bei dem beschriebenen könnte es sich tatsächlich um Pyrdacors Kessel handeln, den auch Borbarad besessen haben soll. Er galt als verschollen, aber das eine Elfe ihn haben soll, hatte er noch nicht gehört. Mit dem Kessel soll man Leben erschaffen können.
Es gibt noch weitere Legenden um Kessel und viele die danach suchten kamen dabei um.
Der Kessel der Cammalan soll Verstorbene wieder aus dem Reich der Toten wiederholen.
Das Becken von Kaldahar ist einer der Kessel der Urkräfte. Ihm entsteigen Leichen als Untote.
Es soll einen Koscher Krötenpott geben, der im Besitz einer mächtigen Hexe ist.
Der Goparaq, auch Kessel des Lebens genannt, soll schwerste Verwundungen heilen, wenn jemand in den Kessel steigt. Es kann aber auch sein, das derjenige nicht mehr herauskommt.
Es soll einen Kessel der Wiedergeburt geben, der einem Schlangenkönig gehören soll.
Mehr Legenden kennt Kadil nicht. Was alles davon der Wahrheit entspricht kann er nicht sagen, aber er würde sonst was darum geben um solch einen Kessel mal mit eigenen Augen zu sehen. Er ist fast schon neidisch, dass ich solch einen Kessel sogar in Aktion gesehen habe.
Allerdings ist es traurig, dass der Kessel bei dem Ritual zerstört wurde. Welche Macht muss dort gehaust haben, dass so ein uraltes Artefakt dabei einfach vergeht.
Ich genieße noch ein paar Tage die Stadt, werde mir eine neue Dschadra und ein paar neue Rüstungsteile kaufen und dann nach Hause reiten.
Kadil Okarim ist überrascht mich so schnell wiederzusehen, doch lädt er mich sofort ein, einige Tage bei ihm zu verbringen. Er ist bestürzt über meine Erzählungen und will sofort Maßnahmen ergreifen, damit man sich in der grauen Gilde dieses Themas annimmt. Allerdings ist er sich fast sicher, dass er auf sehr viel Unglauben stoßen wird. Borbarad wird seit Jahrhunderten für tot gehalten. Er selbst glaubt mir selbstverständlich, zuviel hat er schon mitbekommen.
Als er von dem Ritual mit dem Kessel erfährt, ist seine Neugier immens. Er will alles wissen, fertigt Zeichnungen an und wälzt Bücher. Viel kann er allerdings nicht zu dem Thema beitragen. Die Kessel sind eher Legenden als Wahrheit. 13 Stück soll es geben, wobei er nur einige wenige nach Namen kennt.
Bei dem beschriebenen könnte es sich tatsächlich um Pyrdacors Kessel handeln, den auch Borbarad besessen haben soll. Er galt als verschollen, aber das eine Elfe ihn haben soll, hatte er noch nicht gehört. Mit dem Kessel soll man Leben erschaffen können.
Es gibt noch weitere Legenden um Kessel und viele die danach suchten kamen dabei um.
Der Kessel der Cammalan soll Verstorbene wieder aus dem Reich der Toten wiederholen.
Das Becken von Kaldahar ist einer der Kessel der Urkräfte. Ihm entsteigen Leichen als Untote.
Es soll einen Koscher Krötenpott geben, der im Besitz einer mächtigen Hexe ist.
Der Goparaq, auch Kessel des Lebens genannt, soll schwerste Verwundungen heilen, wenn jemand in den Kessel steigt. Es kann aber auch sein, das derjenige nicht mehr herauskommt.
Es soll einen Kessel der Wiedergeburt geben, der einem Schlangenkönig gehören soll.
Mehr Legenden kennt Kadil nicht. Was alles davon der Wahrheit entspricht kann er nicht sagen, aber er würde sonst was darum geben um solch einen Kessel mal mit eigenen Augen zu sehen. Er ist fast schon neidisch, dass ich solch einen Kessel sogar in Aktion gesehen habe.
Allerdings ist es traurig, dass der Kessel bei dem Ritual zerstört wurde. Welche Macht muss dort gehaust haben, dass so ein uraltes Artefakt dabei einfach vergeht.
Ich genieße noch ein paar Tage die Stadt, werde mir eine neue Dschadra und ein paar neue Rüstungsteile kaufen und dann nach Hause reiten.
Wieder auf Burg Silz
25. Hesinde 1016 BF
Naheniel Quellentanz empfängt mich freundlich, nachdem sie mich endlich wieder erkannt hat und sie ist schockiert über meine Alterung. Ich erzähle ihr was geschehen ist und als sie den Namen Pardona hört, wird sie sehr ernst. Heute wird diese uralte Elfe auch Pardona genannt. Sie wurde vor über 5000 Jahren vom Gottdrachen Pyrdacor und der Hochelfin Orima mit dem Sternenmal erschaffen. Dazu wurde einer der 13 mächtigen Kessel der Urkräfte verwendet. Man sagt bereits bei ihrer Entstehung wurde sie von dem Namenlosen korrumpiert. Pyrdacor entsendete Pardona in das ewige Eis zum Himmelsturm. Er selbst hatte aber keine Macht über das Eis und wollte seinen Einfluss mit ihr dort ausweiten. Doch sie verfolgte eigene Ziele. Sie verführte Ometheon, der den Himmelsturm gebaut hatte und er geriet immer mehr unter ihren Einfluss. Ometheon hatte einen Bruder, Emetiel. Emetiel erkannte die Bedrohung durch Pardona, konnte sie aber nicht mehr aufhalten und floh mit seinen Getreuen und dem Weisen Rat des Himmelsturms in Eisseglern. Pardona stellte sie zur Schlacht und hätte die Fliehenden getötet, wenn nicht Pyrdacor persönlich sie aufgehalten hätte. Aus den Überlebenden wurden dann die Firnelfen. Zuvor hatte Pardona Ometheon mit dem Dolch von Emetiel getötet, so dass auf Emetiel die Schuld fiel und er und seine Getreuen fliehen mussten. Emetiel starb dennoch im Kampf und wurde irgendwo im ewigen Eis beigesetzt. Ein Seefahrer aus dem Norden soll vor ein paar Jahren den Himmelsturm gefunden haben. Asleif Phileasson soll er geheißen haben. Er könnte sicherlich mehr Informationen besitzen, was nun dort oben vor sich geht. Sie hat allerdings keine Ahnung wo dieser Mann ist. Ich werde Ragnar nach ihm befragen.
Zur Frage wer die dunklen Wesen waren die Pardona rief, erzählt Naheniel mir, dass das Dunkelalben sind, Wesen Pardonas, die sie selbst erschaffen hat, aus den Resten der Hochelfen im Himmelsturm. Sie können sich, im Gegensatz zu vielen anderen selbst erschaffenen Wesenheiten vermehren und sind ihrer Herrin treu ergeben. Sie sollen auch im Himmelsturm in einer unterirdischen Stadt leben.
Zum Kessel der Urkräfte kann sie wenig sagen, auch ob der bei dem Ritual um Borbarad verwendete einer dieser Kessel war. Es sollen uralte Artefakte sein von echsischer Magie, deren Macht sich auch Pyrdacor bediente.
Über Vampire weiß Naheniel ebenfalls nur wenig. Aber von Walmir von Riebeshof hat sie schon gehört. Wenn Pardona Lebenskraft gesammelt hat, dann brauchte sie sicherlich jemanden um die ganzen Vampire zu erschaffen. Da Walmir ein Erzvampir sein soll, hätte dieser sicherlich auch die Kontrolle über all seine erschaffenen Vampire und man sagt solch ein Erzvampir könne alle seine Kinder zu sich rufen.
Ich danke ihr herzlich und breche am nächsten Tag weiter auf Richtung Perricum.
Naheniel Quellentanz empfängt mich freundlich, nachdem sie mich endlich wieder erkannt hat und sie ist schockiert über meine Alterung. Ich erzähle ihr was geschehen ist und als sie den Namen Pardona hört, wird sie sehr ernst. Heute wird diese uralte Elfe auch Pardona genannt. Sie wurde vor über 5000 Jahren vom Gottdrachen Pyrdacor und der Hochelfin Orima mit dem Sternenmal erschaffen. Dazu wurde einer der 13 mächtigen Kessel der Urkräfte verwendet. Man sagt bereits bei ihrer Entstehung wurde sie von dem Namenlosen korrumpiert. Pyrdacor entsendete Pardona in das ewige Eis zum Himmelsturm. Er selbst hatte aber keine Macht über das Eis und wollte seinen Einfluss mit ihr dort ausweiten. Doch sie verfolgte eigene Ziele. Sie verführte Ometheon, der den Himmelsturm gebaut hatte und er geriet immer mehr unter ihren Einfluss. Ometheon hatte einen Bruder, Emetiel. Emetiel erkannte die Bedrohung durch Pardona, konnte sie aber nicht mehr aufhalten und floh mit seinen Getreuen und dem Weisen Rat des Himmelsturms in Eisseglern. Pardona stellte sie zur Schlacht und hätte die Fliehenden getötet, wenn nicht Pyrdacor persönlich sie aufgehalten hätte. Aus den Überlebenden wurden dann die Firnelfen. Zuvor hatte Pardona Ometheon mit dem Dolch von Emetiel getötet, so dass auf Emetiel die Schuld fiel und er und seine Getreuen fliehen mussten. Emetiel starb dennoch im Kampf und wurde irgendwo im ewigen Eis beigesetzt. Ein Seefahrer aus dem Norden soll vor ein paar Jahren den Himmelsturm gefunden haben. Asleif Phileasson soll er geheißen haben. Er könnte sicherlich mehr Informationen besitzen, was nun dort oben vor sich geht. Sie hat allerdings keine Ahnung wo dieser Mann ist. Ich werde Ragnar nach ihm befragen.
Zur Frage wer die dunklen Wesen waren die Pardona rief, erzählt Naheniel mir, dass das Dunkelalben sind, Wesen Pardonas, die sie selbst erschaffen hat, aus den Resten der Hochelfen im Himmelsturm. Sie können sich, im Gegensatz zu vielen anderen selbst erschaffenen Wesenheiten vermehren und sind ihrer Herrin treu ergeben. Sie sollen auch im Himmelsturm in einer unterirdischen Stadt leben.
Zum Kessel der Urkräfte kann sie wenig sagen, auch ob der bei dem Ritual um Borbarad verwendete einer dieser Kessel war. Es sollen uralte Artefakte sein von echsischer Magie, deren Macht sich auch Pyrdacor bediente.
Über Vampire weiß Naheniel ebenfalls nur wenig. Aber von Walmir von Riebeshof hat sie schon gehört. Wenn Pardona Lebenskraft gesammelt hat, dann brauchte sie sicherlich jemanden um die ganzen Vampire zu erschaffen. Da Walmir ein Erzvampir sein soll, hätte dieser sicherlich auch die Kontrolle über all seine erschaffenen Vampire und man sagt solch ein Erzvampir könne alle seine Kinder zu sich rufen.
Ich danke ihr herzlich und breche am nächsten Tag weiter auf Richtung Perricum.
Auf der Suche nach Antworten
10. Hesinde 1016 BF
Seit Borbarads Rückkehr schlafe ich schlecht. Immer wieder zerbreche ich mir den Kopf, was eigentlich geschehen ist. Was hat Pardona genau gemacht? Sie hat ihm einen Körper gegeben, doch womit? Mit dem Blut der Vampire? Mit der Lebenskraft der Opfer? Wozu hat sie Walmir überhaupt gebannt? Fragen über Fragen, die mir keine Ruhe vergönnen. Wenn der Winter es zulässt, werde ich nach Antworten suchen. Die Elfen von Donnerbach wissen vielleicht mehr über Pardona. Die Praioskirche über Walmir und über das Bannen mit geweihten Gegenständen. Ich muss Antworten finden. Tempel, Akademien, Bilbiotheken. Es muss doch irgendjemanden geben, der mir Antworten liefern kann. Und wenn ich wieder bis nach Khunchom reise und Kadil aufsuchen muss.
Nun weiß ich wo ich meine Suche beginne. Der Winter ist immernoch unerbittlich und so fällt es mir nicht wirklich schwer in den Süden zu reisen. Ich werde nach Naheniel suchen, die sich immernoch im Reichsforst befindet. Vielleicht kann mir die alte Elfe weiterhelfen. Danach werde ich mich auf den Weg nach Khunchom machen um Kadil zu berichten und ihn um Hilfe und Erklärungen bitten. Danach kann ich auch wieder nach Hause zurückkehren und sogar Tarlisin befragen. Sie alle sollten wissen, was geschehen ist. Ich werde sie ins Vertrauen ziehen, damit wir nicht unvorbereitet mit Borbarad in Konflikt geraten. Ob sie mir Glauben schenken? Irgendeiner von Ihnen wird mir doch sicherlich das Geschehene erklären können. Zu wirr sind meine Gedanken. Es fällt mir einfach schwer das Gesehene zu verarbeiten.
So sattle ich gedankenversunken Soraya, packe meine Reiseutensilien und mache mich auf den Weg gen Süden...
Seit Borbarads Rückkehr schlafe ich schlecht. Immer wieder zerbreche ich mir den Kopf, was eigentlich geschehen ist. Was hat Pardona genau gemacht? Sie hat ihm einen Körper gegeben, doch womit? Mit dem Blut der Vampire? Mit der Lebenskraft der Opfer? Wozu hat sie Walmir überhaupt gebannt? Fragen über Fragen, die mir keine Ruhe vergönnen. Wenn der Winter es zulässt, werde ich nach Antworten suchen. Die Elfen von Donnerbach wissen vielleicht mehr über Pardona. Die Praioskirche über Walmir und über das Bannen mit geweihten Gegenständen. Ich muss Antworten finden. Tempel, Akademien, Bilbiotheken. Es muss doch irgendjemanden geben, der mir Antworten liefern kann. Und wenn ich wieder bis nach Khunchom reise und Kadil aufsuchen muss.
Nun weiß ich wo ich meine Suche beginne. Der Winter ist immernoch unerbittlich und so fällt es mir nicht wirklich schwer in den Süden zu reisen. Ich werde nach Naheniel suchen, die sich immernoch im Reichsforst befindet. Vielleicht kann mir die alte Elfe weiterhelfen. Danach werde ich mich auf den Weg nach Khunchom machen um Kadil zu berichten und ihn um Hilfe und Erklärungen bitten. Danach kann ich auch wieder nach Hause zurückkehren und sogar Tarlisin befragen. Sie alle sollten wissen, was geschehen ist. Ich werde sie ins Vertrauen ziehen, damit wir nicht unvorbereitet mit Borbarad in Konflikt geraten. Ob sie mir Glauben schenken? Irgendeiner von Ihnen wird mir doch sicherlich das Geschehene erklären können. Zu wirr sind meine Gedanken. Es fällt mir einfach schwer das Gesehene zu verarbeiten.
So sattle ich gedankenversunken Soraya, packe meine Reiseutensilien und mache mich auf den Weg gen Süden...
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